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Produktivität & Teamarbeit

Homeoffice mit Kindern: Tipps für die Produktivität (und Nerven)

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13 min

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Die einsame Figur auf weiter Flur, die schnell noch vor dem Zoom-Meeting Snacks beschafft. Der krampfende Fuß, der ununterbrochen den Wippstuhl anschaukelt, um das schreiende Baby vor der drohenden Deadline zu beruhigen. Die vom Schlafmangel geröteten Augen, weil das Kind sich die ganze Nacht übergeben musste. Darf ich meine Qualifikationen im Bereich „Arbeiten mit Kind von zu Hause“ präsentieren? Kontext ist immer wichtig, und bei mir sieht er ungefähr so aus:

Ich gehörte zu den Eltern, die sich ein wissendes Lächeln (sprich: manisches Lachen) erlaubten, als sich die Welt im Frühjahr 2020 ins Homeoffice zurückzog. Zu dem Zeitpunkt arbeitete ich schon seit 2018 mit meinen beiden kleinen Kindern von zu Hause, und als die Schulen und Büros geschlossen wurden, klang meine Reaktion in etwa so: „Willkommen in der HÖLLE, HAAAHAAHAAHAA!“ Allerdings ging mit dem auch kollektiven Chaos auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl einher.

Ganz ehrlich: Vor den Lockdowns habe ich mich mit der Kinderbetreuung elendig isoliert und allein gefühlt. Ich lebe in Irland und der 2019 Parents’ Leave and Benefit Act war noch nicht eingeführt, neben der Betreuung durch mich als Mutter gab es kaum Hilfsnetzwerke. Da bei uns keine Großeltern helfen konnten und die Kosten für Kinderbetreuung höher als mein Gehalt waren, gab ich meinen Job als angestellte Texterin auf und machte mich selbstständig. Hier eine Kurzübersicht meiner Erkenntnisse über die Jahre:

  • Mehr Stunden, weniger Geld, entsprechende seelische Belastung.
  • Es ist einfacher geworden, seit meine Kinder kommunizieren können, aber Schulferien und Krankheitstage sorgen immer noch für Chaos.
  • Selbst mit größeren Kindern bleibt es immer noch ein unablässiger Kampf, Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bringen.

Das Gute daran ist, dass ich mit der Zeit Überlebensstrategien entwickelt habe – die ich im Moment auch gut gebrauchen kann, da meine Älteste seit einer Woche mit COVID zu Hause liegt und ihre Schwester sich jetzt einen Magen-Darm-Keim eingefangen hat (so ist das mit Kindern, Krankheiten sind praktisch ein Staffellauf). 

Ich hoffe daher, dass diese Tipps besonders Selbstständigen zugutekommen, wenn die nächsten Ferien bevorstehen – immer eine besondere Herausforderung im Homeoffice mit Kindern.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Ständige Unterbrechungen, wiederholte Wechsel zwischen Aufgaben, Schuldgefühle, wenig oder gar kein Platz zum Arbeiten und schlecht planbare Abläufe machen das Arbeiten von zu Hause mit Kindern besonders anstrengend.
  • Die Verlegung der Arbeitszeiten auf den frühen Morgen oder späten Abend, flexible Abläufe, Meeting-Kisten und „Mikroblöcke“ können Eltern helfen, Homeoffice und Kinder besser miteinander zu vereinbaren.
  • Viel Humor, Mini-Meditationen, kurze Pausen und die Bereitschaft, „gut genug“ statt Perfektion zu akzeptieren, sind effektive Wege zur Stressbewältigung.
  • Automatische Zeiterfassung nimmt bei fragmentierten Tagen viel Arbeit ab, erfasst Arbeitszeiten trotz Unterbrechungen genau und gibt einen Überblick über das Gleichgewicht zwischen familiärer Verantwortung und Arbeitsaufgaben – Eltern können damit besser planen, den Burnout umgehen und produktiv bleiben.
Homeoffice mit Kleinkind

Was sind die größten Schwierigkeiten im Homeoffice mit Kindern?

Es wäre vielleicht einfacher, alles aufzuzählen, was im Homeoffice mit kleinen Kindern NICHT schwierig ist. Fast alles scheint ein Tauziehen zwischen deinen Sprösslingen und deiner Arbeit zu sein. Gerade hast du noch an einem Satz in einer Mail herumgetippt, jetzt kniest du auf dem Boden und wischst verschütteten Fruchtsaft auf oder versuchst, in einem Lego-Streit zu vermitteln. Für die meisten Eltern, die von zu Hause arbeiten und sich gleichzeitig um ihre Kinder kümmern, sind diese ständigen Gangwechsel mehr als anstrengend.

Die schwierigsten Elemente zeigen sich normalerweise in den bekannten Szenarien:

Unerwartete Unterbrechungen

Kindern sind Deadlines meist völlig schnuppe. Man könnte sogar sagen, dass sie einen inneren Drang haben, einen Strich durch die Arbeitsrechnung zu machen. Sie haben Hunger, Langeweile oder brauchen Hilfe bei den Hausaufgaben, alles mit absoluter Dringlichkeit – und das bedeutet, dass deine Konzentration ständig gestört wird.

Zeitverlust

Du arbeitest zu allen verfügbaren Stunden, um die Zeit wettzumachen, die du mit der Versorgung deiner Kinder verbracht hast.

Der Schuldfaktor

Du hast Schuldgefühle, wenn du deiner Arbeit nicht genug Zeit widmest, und wieder Schuldgefühle, wenn du deinen Kindern nicht genug Zeit widmest. Es ist das gute alte „wie man es macht, macht man es falsch“.

Kein gesonderter Arbeitsplatz

Nicht alle Eltern haben ein Arbeitszimmer. Ich habe zwar eins, allerdings verschanzt sich mein Mann normalerweise darin, wenn er von zu Hause arbeitet, weil er viele Telefonate führen muss. Wenn man sich am Küchentisch konzentrieren will, während die Kinder um einen herumwuseln, ist Frustration vorprogrammiert.

Die Unberechenbarkeit insgesamt

Krankheiten, sporadische schulfreie Tage, lange Schulferien und sonstige Unwägbarkeiten können selbst die schönste Planung völlig über den Haufen werfen.

Die oben genannten Elemente bedeuten nicht, dass das Arbeiten von zu Hause mit Kindern unmöglich ist. Insgesamt kann man aber erkennen, dass es einen erhöhten Schwierigkeitsgrad mit sich bringt, der nichts mit mangelnder Vorbereitung oder Selbstbeherrschung deinerseits zu tun hat.

Es ist einfach die Folge des Aufeinandertreffens von beruflichen Erwartungen und der chaotischen, unberechenbaren Realität des Familienlebens.

Die Schwierigkeiten beim Namen zu nennen ist ein erster Schritt, um Lösungen zu finden und die angespannte Lage ein wenig zu entspannen.

Ist Homeoffice mit kleinen Kindern überhaupt möglich?

Ja, aber es ist schwierig. Ein Baby kann man praktisch an einer festen Stelle unterbringen, an der es weniger Chaos verursachen kann. Kleinkinder dagegen werden schnell zur mobilen Windelbombe und haben den Ehrgeiz, sich an wirklich jeder Oberfläche in der Küche den Kopf zu stoßen. Sie sind beweglich, neugierig und entschlossen, jede einzelne Grenze zu überschreiten, die du zu setzen versuchst. Bei der Arbeit im Homeoffice mit kleinen Kindern geht es darum vor allem um das Improvisationstalent statt um ein Gleichgewicht – und das, wenn du meist wenig bis gar nicht geschlafen hast. 

Ich bin jetzt aus diesem Tal des Nebels heraus und im (klaren) Rückblick kann ich sehen, dass das, was das Homeoffice mit kleinen Kindern besonders knifflig macht, weniger mit den generellen Herausforderungen des Elterndaseins zusammenhängt als vielmehr mit der Phase, in der sich die Kinder befinden. Kleinkinder sind schließlich:

  • Ausbruchskünstler: Türschutzgitter, Laufställe und „kindersichere Zonen“ funktionieren nur so lange, bis die Kleinen herausfinden, wie sie sich durch Klettern, Durchquetschen oder Herausfallen den Weg in die Freiheit erkämpfen können.
  • Sinneserkunder: Alles kann entweder in den Mund gesteckt, geworfen oder auseinandergenommen werden, was für dich ein immer wachsames Auge bedeutet, während du dich gleichzeitig zu konzentrieren versuchst.
  • Mitmachwunder: Anders als ältere Kinder, die (theoretisch) selbst für ihre Unterhaltung sorgen können, wollen Kleinkinder deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn du bei ihrem Lied nicht mitklatschst, kann dich das teuer zu stehen kommen.
  • Routineverweigerer: Feste Zeiten für Mittagsschlaf und Snacks sind eigentlich für Kinder wie Eltern etwas Gutes, aber Kleinkinder sind berüchtigt dafür, sich plötzlich genau der Struktur zu verweigern, von der du abhängig bist.

Kann man also überhaupt mit kleinen Kindern im Homeoffice arbeiten? Ja – aber nur, wenn du die Tatsache akzeptierst, dass das „Arbeiten“ nur in fragmentierter Form stattfinden wird, Bruchstücke der Leistung, zu der du früher fähig warst. Wirklich produktiv sein kannst du oft nur dann, wenn die Kinder Mittagschlaf machen oder abends schon im Bett sind.

Homeoffice mit Baby
Deine Definition von Produktivität musst du darum wohl oder übel etwas anpassen. Mit Kleinkindern ist das Homeoffice chaotisch, laut und schlecht planbar, aber wenn du deine Erwartungen herunterschraubst und flexibel bleibst, kannst du trotzdem noch deine Projekte im Fluss halten und diese Phase relativ unbeschadet überstehen.

Wie meine Schwester mir mal sagte: „Die Tage sind vielleicht lang, aber die Jahre sind kurz.“ Es ist also umso wichtiger, solche Momente (wenn ich das sagen darf) auch ein wenig zu genießen, wenn es geht. Ganz ehrlich habe ich diese Zeit gehasst, aber ich kann darauf im Wissen zurückblicken, dass ich mein Bestes versucht habe.

Was sind die besten Tipps für das Homeoffice mit Kindern?

Suche dir eine Betreuungsmöglichkeit. Nur (halb) ein Scherz. Aber im Ernst: Zwischendurch gab es Zeiten, in denen ich mir Kinderbetreuung einmal pro Woche leisten konnte, und es war die reine WONNE. Ich wusste, dass ich mich zumindest an einem Tag der Woche ins Café setzen und all die Arbeit wegschaufeln konnte, die liegengeblieben war.
Und wo wir gerade dabei sind, lohnt sich auch ein Blick auf die beiden Hauptformen der Kinderbetreuung, die da wären:

  1. Betreuung bei dir zu Hause: Toll für die Struktur, aber wenn dein Babysitter krank ist und nicht kommen kann, bist du aufgeschmissen.
  2. Betreuung außerhalb: Hier ist es umgekehrt; mein erstes Kind steckte sich ständig in der Krippe mit irgendetwas an und war dann immer zu krank, um in eben jene Krippe zu gehen. Zudem kann es oft teurer sein.

Es ist in jedem Fall unausweichlich, dass der Nachwuchs irgendwann mal krank wird und du dich trotz drängender Arbeit um dein Kind kümmern musst. Genau in solchen Momenten brauchst du alle „Tipps“, die du kriegen kannst. Wenn die übliche Betreuung nicht klappt, aus welchen Gründen auch immer, stehst du schließlich zwischen den Stühlen bzw. zwischen deinen Deadlines und der Fürsorge für dein Kind. Alles hängt also von Systemen ab, die auf deine Gegebenheiten zugeschnitten sind.

Die folgenden Tipps für das Homeoffice mit kleinen Kindern haben sich bewährt und beruhen auf Erfahrung:

1. Arbeitszeiten frühmorgens/spätabends

Auf Dauer weder glamourös noch gut fürs Abspannen, aber oft der einzige Weg, sich ungestört zu konzentrieren. Viele Eltern setzen eine Stunde beiseite, bevor die Kinder aufstehen oder nachdem sie im Bett sind, um größere Aufgaben in Angriff zu nehmen. Eine 80-Stunden-Woche ist machbar, wenn auch nur auf kurze Sicht.

2. Flexible Abläufe

Kindern geht es mit Strukturen am besten. Du kannst Zeiten für Essen, Spielen, Schlafen und Bildschirmzeiten festlegen, um auch Raum für dich zu schaffen, aber du solltest dabei Pufferzeiten einbauen. Warum? Weil es damit keine Wutanfälle gibt und das System nicht komplett zusammenbricht, wenn etwas nicht EXAKT zum geplanten Zeitpunkt passiert. 

3. Schlaffenster

Schlafzeiten auf keinen Fall mit Emails oder Wäsche machen vertrödeln – jetzt ist der Moment für konzentriertes Arbeiten. Wenn deine Kinder (wie meine) schon älter sind und das Mittagsschläfchen nur noch in der (sehr) nostalgischen Erinnerung wohnt, könntest du stattdessen zu einem Film oder einer Serienfolge greifen. Was muss, das muss. 

4. Stelle eine Meeting-Kiste zusammen

So verlockend es auch ist, müssen wir ehrlich sein: Du kannst dein Kind nicht stundenlang vor dem Fernseher oder Tablet parken und solltest darum auf andere, traditionellere Ablenkungen zurückgreifen. Zu diesem Zweck eignet sich eine Sammlung von (geräuschlosen) Spielzeugen, Puzzeln und Zwischenmahlzeiten oder eine besondere Kiste, die nur hervorgeholt wird, wenn du einen unerwarteten Anruf oder Video-Call annehmen musst.

5. Schraube die Erwartungen herunter

An manchen Tagen schaffst du nur das Nötigste, und das ist auch völlig okay. Überleben zählt als Produktivität, wenn du Kinder zu Hause hast.

Mikroblöcke: Deine 15-Minuten-Freunde

Zusätzlich zu den Tipps oben ist vielleicht auch diese Methode etwas für dich, die ich mir aus der Not heraus überlegt habe und die aus Zeitabschnitten besteht, die ich gerne als Mikroblöcke bezeichne.

Arbeiten mit Kind von zu Hause

Anders als die Schlafzeiten, in denen du einiges an Arbeit wegschaffen kannst, ist ein Mikroblock ähnlich wie die Pomodoro-Methode (25 Minuten arbeiten und dann Pause), aber nur etwa halb so lang. Pomodoro sieht außerdem vermutlich nicht vor, dass ein kleiner, unberechenbarer Kobold um deinen Schreibtisch herumpoltert.

Jedes Kind ist natürlich anders, aber meine beiden verlieren nach etwa einer Viertelstunde das Interesse an etwas. Das war schon als Baby so und ist jetzt, wo sie größer sind, auch immer noch so. Ich habe darum eine Abfolge von Mikroblöcken im Verlauf einer Stunde verwendet, die du natürlich auf deine Gegebenheiten anpassen kannst (der folgende Ablauf ist nur ein Beispiel).

1. Viertelstunde: Buchblock

Ob Bilderbuch, Malbuch, Bastelbuch, Puzzlebuch oder der erste Band von Die Tribute von Panem, den sie schon immer in die Finger bekommen wollten, aber nicht lesen durften, weil sie noch „zu jung“ waren: Damit solltest du 15 Minuten für dich bekommen. Sobald sie das Interesse verlieren, packst du das Buch wieder weg bis zum nächsten Mal, damit es nicht generell uninteressant wird.

2. Viertelstunde: Pausenblock

Je nachdem, wie die erste Viertelstunde verlaufen ist (oder wann z. B. ein Anruf geplant ist), kannst du deine 15-Minuten-Pause in den folgenden Block legen und deinem Nachwuchs ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. In diesem Zeitabschnitt kannst du Verschiedenes machen, je nach Alter der Kinder:

  • Reden/Vorlesen
  • Zusammen einen Smoothie oder Tee machen
  • Ihnen und ihren Sorgen zuhören (meine 9-Jährige hat oft das Bedürfnis, die Dramen des Schulhofs zu besprechen und zu verstehen)
  • Nach draußen gehen, um ein bisschen Ball zu spielen, einen kleinen Hindernislauf zu machen oder die Natur zu beobachten/im Gras zu liegen
  • Einen kurzen Spaziergang um den Block machen
  • Musik aufdrehen und TANZEN!
Wenn du diese 15 Minuten lang ganz bei ihnen bist, verstehen deine Kinder besser, dass sie deine ganze Aufmerksamkeit bekommen können, wenn sie Mama/Papa 15 Minuten lang ungestört arbeiten lassen. Mit der Zeit kannst du deinen Pausenblock ans Ende der Stunde wandern lassen und bekommst damit potenziell 45 Minuten Arbeitszeit.

3. Viertelstunde: Baublock

Eine Höhle aus Kissen und Decken, LEGO, Bausteine, Jenga, Minecraft, die Bücher aus dem Buchblock oder irgendein anderes sicheres Bauprojekt: Hier geht es darum, innerhalb des Zeitrahmens etwas zu bauen – du stellst deine Kinder vor eine unabhängige Herausforderung.

4. Viertelstunde: Lernspiel-/Seifenblasen-Block

Je nach Alter kannst du entweder ein weiteres Solospiel nehmen, wie ein Legekarten- oder Memoryspiel, oder einfach die Seifenblasenmaschine anschmeißen (nur zu empfehlen) bzw. den Kindern Seifenblasen in die Hand geben (wenn sie älter sind und nicht mehr alles mit der Lauge vollkleckern). Sie dürfen sich dann 15 Minuten lang damit austoben. Seifenblasen sind am besten für draußen bzw. Räume mit Teppich geeignet, damit die Kinder nicht haltlos durch die Gegend schlittern – die Folgen könnten nicht nur schmerzhaft, sondern auch kontraproduktiv sein.

Und damit haben wir schon eine Stunde voll. Zur Erläuterung: Es muss nichts Großartiges sein, es muss nur sicher sein. Meine Jüngste hat zum Beispiel gerne im Kartonrecycling nach Schätzen gegraben (die es nie gab, aber sie hatte etwas zu tun). Solange es funktioniert ...

Stressbewältigung im Homeoffice mit Kindern

Roblox. Wieder nur ein Scherz. Es stimmt aber: Stressbewältigung in dieser Situation erfordert Humor und Strategie zu gleichen Teilen. Du kannst das Chaos zwar nicht aufhalten, aber seine Auswirkungen verringern. Zu diesem Zweck kannst du kleine Rituale in deinen Tagesplan einbauen: fünf Minuten Strecken & Dehnen zwischen Anrufen, geführte Mini-Meditationen oder ein Schreikissen, während die Kinder eine Zeichentrickserie gucken.

Akzeptiere in jedem Fall einfach, dass es Unterbrechungen geben wird, und plane deine Arbeit in kurzen Abschnitten statt in Marathonsitzungen. Sei vor allem gnädig mit dir: Jeder Fortschritt zählt, selbst wenn er im Chaos und in kleinen Schrittchen erfolgt. Wenn du dir zugestehst, „gut genug“ statt Perfektion anzustreben, lässt der Stress nach.

Wie Memtime helfen kann

Gerade wenn du dich von der Welt verlassen fühlst, kann es eine große Hilfe sein, wenn etwas im Hintergrund für dich arbeitet und dir das Leben einfacher macht. Ich sage es nicht zum ersten Mal und wiederhole mich gerne: Memtime kann dein stiller und verantwortungsbewusster Begleiter in diesen stressigen Zeiten sein.

Für Eltern im Homeoffice ist das Tool besonders hilfreich, weil damit die manuelle Zeiterfassung entfällt, du einen Überblick über deine fragmentierten Arbeitstage bekommst und deine Arbeit schaffen kannst, ohne die häuslichen Verpflichtungen schleifen zu lassen. 

Memtime hat zum Beispiel folgende Vorzüge:

  • Funktioniert auch bei Unterbrechungen: Wenn dein Kind deine Aufmerksamkeit braucht, kannst du dich ihm zuwenden, ohne dir Sorgen um irgendwelche Timer zu machen. Memtime erfasst weiter automatisch. Mehr noch, mit Memtime brauchst du dir nicht mehr zu merken, was du wann gemacht hast – damit kannst du einen halben Tag pro Woche im Vergleich zur manuellen Zeiterfassung sparen. 
Unterbrechungen entfernen und produktive Zeiten erfassen mit Memtime
  • Liefert einen Abschlussbericht des Tages: Du kannst damit nützliche Muster erkennen, z. B. wenn die Schlafzeiten deiner Kinder deinen produktivsten Arbeitszeiten entsprechen.
  • Trägt zur Work‑Life-Balance bei: Da es dir genau zeigt, wie viel Zeit du mit Arbeit bzw. Kinderbetreuung verbracht hast, kannst du besser planen und einen Burnout vermeiden.

Wenn du ein wenig Hilfe gebrauchen kannst, während du alle Bälle gleichzeitig in der Luft hältst, probiere es einfach 14 Tage lang kostenlos aus. Du hast es dir verdient!

FAQ

Wie schafft man Strukturen für das Arbeiten mit Kind von zu Hause?

Pufferzeiten verhindern Wutanfälle und Systemzusammenbrüche, ein flexibler Tagesplan mit bestimmten Zeitfenstern für Snacks, Spielen und Bildschirmzeit sorgt für eine Struktur für Eltern und Kinder.

Was macht die Arbeit im Homeoffice mit kleinen Kindern besonders schwierig?

Kleinkinder sind beweglich und neugierig und fordern konstante Aufmerksamkeit. Anders als Babys, die an einer Stelle bleiben, sind Kleinkinder ständig mit Klettern und Auseinandernehmen beschäftigt und sträuben sich oft gegen fixe Abläufe, sodass Konzentration ohne Improvisation praktisch unmöglich ist.

Warum haben Eltern im Homeoffice so oft Schuldgefühle? 

Eltern sind oft hin- und hergerissen zwischen der beruflichen und familiären Verantwortung. Wenn die Arbeit leidet, kommen Schuldgefühle auf, und wenn die Kinder nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, kommen wieder Schuldgefühle auf. Diese Zwickmühle ist emotional sehr anstrengend.

Wie können Tools wie Memtime Eltern helfen, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bringen? 

Memtime protokolliert automatisch die Arbeitszeiten, selbst bei Unterbrechungen. Eltern können ihren Tagesverlauf im Überblick sehen, Produktivitätstrends erkennen und besser planen, ohne sich mit manueller Zeiterfassung herumschlagen zu müssen.

Sheena McGinley
Sheena McGinley

Sheena McGinley ist Kolumnistin und seit 2008 Feuilletonautorin für die irische Presse. Sie ist auch Geschäftsinhaberin und weiß, wie Zeiterfassung den Fortschritt fördern kann. Sie schrieb für SaaS-Unternehmen und Unternehmen, die sich auf die Umsatzoptimierung durch Implementierung von Prozessen spezialisiert haben. Sie hat die einzigartige Fähigkeit, komplexe Themen zu verdauen und sie leicht verständlich zu machen. Sie teilt diese wertvolle Fähigkeit mit Memtime-Lesern. Wenn sie nicht gerade dafür sorgt, dass Worte für Menschen funktionieren, kann man Sheena dabei beobachten, wie sie (sehr) flott in der Irischen See badet.