


Um für selbstständige Arbeit den richtigen Stundensatz zu berechnen, müssen verschiedene Variablen berücksichtigt werden. Dazu gehören deine tatsächlich gearbeiteten Stunden, wie viele Stunden du deinen Kunden in Rechnung stellen kannst, dein angestrebtes jährliches Einkommen, deine Betriebsausgaben und freie Tage. Mit unserem Stundensatz-Rechner kannst du sicher sein, dass du all diese Variablen einbeziehst und einen zuverlässigen Stundensatz auf Grundlage von Daten bekommst, nicht einfach nach Gefühl.
Unser Stundensatz-Rechner berücksichtigt alle Variablen, die bei der Berechnung eines zuverlässigen Stundensatzes von Bedeutung sind, vom Einkommensziel bis zu den Geschäftskosten. Fülle einfach alle Felder aus und der Stundensatz-Rechner kalkuliert für dich den richtigen Stundensatz anhand deiner Angaben.
Viele Selbstständige haben schon mit Festpreisen und Vorschüssen als Alternative zum Stundensatz und zur Zeiterfassung experimentiert. Festhonorare haben natürlich Vorteile, bringen aber auch ihre ganz eigenen Probleme mit sich. Beispielsweise sind viele Selbstständige, die ihre Zeiten nicht erfassen, überarbeitet und unterbezahlt – einfach deswegen, weil ihre Preise nicht den tatsächlichen Arbeitsstunden entsprechen.
Und selbst für die Berechnung von Vorschüssen oder Festhonoraren brauchst du genaue Daten dazu, wie viele Stunden du in Wirklichkeit an einem Projekt arbeitest, weil sonst wieder das Risiko der Unterbezahlung besteht. Gut verdienende Selbstständige lassen die Zeiterfassung nicht links liegen, sondern delegieren sie einfach an automatische Zeiterfassungstools, die die Stunden im Hintergrund aufzeichnen. Auf diese Weise behalten sie den Überblick über den Arbeitsaufwand, damit sie für ihre Dienstleistungen auch eine angemessene Bezahlung erhalten.
Der Stundensatz für Selbstständige unterscheidet sich je nach Standort, Branche und Art der Dienstleistung. Professionelle Dienstleistungsunternehmen haben meist Standardsätze innerhalb der Branche, d. h. Beratungsfirmen beispielsweise berechnen im Normalfall höhere Stundensätze als freiberuflich Tätige. Um deinen eigenen Stundensatz zu berechnen, musst du von deinem persönlichen Arbeitsaufwand, deinen individuellen Kosten und deinen Projekten ausgehen.
Wenn du selbstständig bist und gleichzeitig an mehreren Projekten für verschiedene Kunden arbeitest, kann es schwer sein, deine tatsächlichen Arbeitsstunden im Auge zu behalten und exakte Rechnungen auszustellen. Traditionell werden abrechenbare Stunden oft mit manueller Zeiterfassung nachgehalten (z. B. Aufschreiben, Stoppuhr, Kalender usw.).
Selbstständige Arbeit ist allerdings komplexer geworden und Stundensätze werden oft nicht mehr einfach nur stündlich, sondern in Intervallen von 30, 15 oder sogar 6 Minuten berechnet. Eine exakte manuelle Erfassung abrechenbarer Zeiten ist damit praktisch unmöglich geworden. Hier kommen automatische Zeiterfassungstools wie Memtime ins Spiel: Abrechenbare Stunden werden still und leise im Hintergrund erfasst, sodass du jede Minute deiner Arbeitszeit selbstbewusst in Rechnung stellen kannst.
Die Abrechenbarkeitseffizienz bzw. Abrechenbarkeitsrate bezieht sich darauf, in welchem Maß deine Arbeit Einkommen generiert. Sie wird normalerweise anhand deiner Gesamtarbeitsstunden berechnet, also wie viel Prozent deiner Gesamtarbeitszeit abrechenbar sind im Verhältnis zu den nicht abrechenbaren Stunden.
Professionelle Teams, vor allem Agenturen, messen die Effizienz oft mit abrechenbaren Stundenzielen. Die Mitarbeitenden müssen dazu Zeiten erfassen und nachhalten, damit die Projektleitung die Abrechenbarkeitseffizienz aller Teammitglieder bewerten und entscheiden kann, ob sie ihre Abrechenbarkeitsziele erreichen.
Auch wenn du selbstständig bist, kannst du mit der Abrechenbarkeitseffizienz die Rentabilität deiner Arbeit berechnen. Du kannst dann deine Projekte, Kundenbeziehungen und Angebote vergleichen und auswerten, welche sich mehr rentieren und darum weiter ausgebaut werden sollten.